Antwort in 2 Sätzen: Die Kosten, um ein Logo schützen zu lassen, setzen sich 2026 typischerweise aus Amtsgebühren (DPMA oder EUIPO), möglichen Zusatzgebühren für weitere Klassen sowie optionalen Kosten für Recherche, Strategie und anwaltliche Begleitung zusammen. In der Praxis wird es teurer, wenn es zu Kollisionen, Widersprüchen oder einem Rebranding nach dem Launch kommt.

Wenn du nach „Logo schützen lassen Kosten“ fragst, willst du meistens eine belastbare Budget-Spanne, aber auch wissen, welche Posten wirklich planbar sind. Genau da hilft eine saubere Trennung: fixe Amtsgebühren, planbare Projektkosten (Recherche, Klassenprofil) und variable Konfliktkosten (Widerspruch, Abmahnung, Plattform-Sperren). Ende 2025 und 2026 bleibt das Umfeld in vielen Klassen dicht, viele Unternehmen orientieren sich deshalb an den fortlaufend aktualisierten EUIPO-Statistiken als Baseline für Kollisionsdruck und Verfahrensaktivität.

Welche Kostenblöcke gibt es beim Logenschutz?

TL;DR dieser Sektion:

  • Fix sind vor allem die Amtsgebühren.
  • Planbar sind Recherche, Klassenarbeit und die saubere Einreichung.
  • Unplanbar (aber steuerbar) sind Kosten durch Konflikte und spätere Korrekturen.

Beim Logenschutz geht es in der Regel um eine Markenanmeldung als Bildmarke (nur Grafik) oder als Wort-Bildmarke (Name plus Gestaltung). Die Kosten hängen an drei Stellschrauben:

  • Gebiet: Deutschland (DPMA), EU-weit (EUIPO) oder international (WIPO/Madrider System).
  • Klassen: Waren und Dienstleistungen nach Nizza-Klassen (Markenrecht ist Klassenrecht).
  • Risiko-Setup: Recherche und Bewertung der Verwechslungsgefahr, bevor du einreichst.

Was kosten die Amtsgebühren 2026, und wovon hängen sie ab?

TL;DR dieser Sektion:

  • Amtsgebühren sind der kalkulierbarste Teil.
  • Mehr Klassen bedeuten fast immer höhere Gebühren.
  • DPMA ist territorial Deutschland, EUIPO ist EU-weit einheitlich.

Deutschland (DPMA): Die DPMA-Gebühren hängen vom Anmeldeweg und der Zahl der Klassen ab. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Gebührenverzeichnisse des DPMA. (Wenn du intern budgetierst: plane zusätzlich Puffer für Klassenanpassungen und mögliche Beanstandungen.)

EU (EUIPO): Für die Unionsmarke gelten EUIPO-Amtsgebühren, die ebenfalls klassenabhängig sind. Als Primärquelle für Zahlen und Verfahrensdaten gelten die offiziellen EUIPO-Gebühren- und Statistikseiten, die fortlaufend aktualisiert werden. In der Praxis ist die EUIPO-Route häufig der Kostentreiber, wenn du sehr viele Klassen wählst oder wenn ein Widerspruch kommt.

Warum das 2026 relevant ist: EUIPO-Statistiken (laufend aktualisiert) zeigen seit Jahren hohe Volumina bei Unionsmarken. Hohe Anmeldeaktivität erhöht nicht automatisch deine Kosten, aber sie erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du bei ähnlichen Zeichen schneller in Widerspruchs- oder Abgrenzungssituationen landest.

Welche „unsichtbaren“ Kosten entstehen typischerweise rund um Recherche und Klassen?

TL;DR dieser Sektion:

  • Die teuersten Fehler sind oft falsche Klassen und fehlende Ähnlichkeitsprüfung.
  • Nur „identisch gesucht“ reicht selten, weil Streit meist über Verwechslungsgefahr läuft.
  • Markenrecherche: Identität plus Ähnlichkeit (bildlich beim Logo, zusätzlich klanglich und schriftbildlich, wenn ein Wortbestandteil relevant ist).
  • Klassenprofil: entlang deiner Roadmap (heute plus realistische 12 bis 24 Monate), nicht als Wunschliste.
  • Logo-Set: Welche Version wird angemeldet (Farbe, Schwarz-Weiß, Icon-only)? Das beeinflusst später, wie gut der Schutz zur Nutzung passt.

Ein typischer Kostentreiber 2026 ist das Plattform-Setup: Du nutzt im Marktplatz-Listing oft den Namen stärker als das Icon. Wer nur die Bildmarke anmeldet, aber den Namen nicht sauber absichert, landet später schneller in Umstellungen, weil Angriffe häufig den Wortbestandteil treffen.

Wie sieht das in der Praxis aus, wenn du am falschen Ende sparst?

TL;DR dieser Sektion:

  • Konflikte starten oft operativ (Ads-Stopp, De-Listing), nicht erst vor Gericht.
  • Die Folgekosten sind regelmäßig höher als saubere Vorarbeit.
  • Praxisfall A (E-Commerce-Launch): Du gehst mit neuem Logo live, ohne belastbare Ähnlichkeitsrecherche. Nach einer Markenmeldung werden Listings eingeschränkt. Du zahlst dann nicht nur Beratung, sondern auch für Zeitverlust im Marketing und für die operative Umstellung.
  • Praxisfall B (Redesign nach Wort-Bild-Anmeldung): Du meldest eine Wort-Bildmarke an und änderst später das Layout deutlich. Im Streit wird es unübersichtlicher, ob dein Registertitel noch sauber zu deiner tatsächlichen Nutzung passt. Das erzeugt Zusatzaufwand in Strategie und Argumentation.

Wie setzt Strongmark Legal die Kostenfrage als Markenbetrieb um?

TL;DR dieser Sektion:

  • Du bekommst nicht nur eine Einreichung, sondern ein System für Kollisionen, Fristen, Gebühren und Status.
  • Der Markenschlüssel® ordnet Marken in individuell passende Kategorien ein, damit du Budget und Prioritäten steuern kannst.

Strongmark Legal ist die Marke der Fachanwaltskanzlei Sprenger und versteht sich als strategischer Markenschutz-Partner. Mit dem Markenschlüssel® bieten wir ein individuell angepasstes Konzept für juristisches Markenmanagement, inklusive Erarbeitung geeigneter Markenkategorien und Verwaltung nationaler sowie internationaler Markenregistrierungen. Der Service umfasst die Überwachung von Markenkollisionen, Fristen und Gebühren sowie regelmäßige Statusübersichten zu Schutzrechten und laufenden Rechtsstreitigkeiten, unterstützt durch eine EDV-gestützte Schutzrechtsverwaltung.

Wenn du die Kosten für „Logo schützen lassen“ realistisch steuern willst, ist der schnellste Startpunkt eine strukturierte Liste: Logo-Versionen, geplanter Einsatz (Website, App, Packaging, Marktplätze), Zielmärkte und ein Roadmap-basiertes Klassenprofil.

Kontakt: Strongmark Legal, Am Lohtor 11, 45657 Recklinghausen, Fon +49(0)2361_90855 0, Fax +49(0)2361_9085511, Email info@kanzlei-sprenger.de, Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Was solltest du dir am Ende merken?

Die Frage „Logo schützen lassen Kosten“ beantwortest du 2026 am zuverlässigsten, wenn du Amtsgebühren (fix), Recherche und Klassenarbeit (planbar) und Konfliktkosten (variabel) getrennt betrachtest. Die größten Kostensprünge entstehen fast nie durch die Einreichung selbst, sondern durch Kollisionen, Widersprüche und spätere Umstellungen unter Zeitdruck. Mit einem laufenden Markenmanagement, inklusive Markenschlüssel®, hältst du Fristen, Gebühren und Risiken dauerhaft im Griff.

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